Dienstag, den
Wir haben verschlafen. Als wir im Restaurant ankommen, wartete schon Sebastian auf uns. Sebastian ist Mitglied der „Erde der Brüderlichkeit“ und ein Freund von Pepe, dem ehemaligen Bürgermeister von Corbera. Auf dem Tisch stehen geöffnete Rotweinflaschen. Sebastian sagt uns, dass Rotwein auf dem Tisch steht, wenn es Wurst gibt. Die beiden Sachen gehören zusammen. Gesine gibt gleich die Anweisung, den Wein nicht anzurühren. Dem wird brav von allen gefolgt.
Nach dem Frühstück geht es nach La Fatarella.
Dort befindet sich der Ehrenhain für die Interbrigadisten, die bei der Ebro-Schlacht ihr Leben
gelassen haben. Bei dieser riesigen Schlacht wurden

Sie Sie sind in dem gleichen Alter, wie die
Interbrigadisten vor
Auf dem Weg zum Ehrenhain zeigt uns Joseppe
einen Grabstein für einen Deutschen Soldaten, der dort seinen „Heldentod“ gefunden hat.


Nachtrag:
(Diesen Grabstein fanden wir im Oktober 2006 so wie er auf dem linken Bild abgebildet ist vor. Auf dem rechten Bild ist er zu sehen, wie wir ihn in diesem Jahr antrafen. Offensichtlich hatten sich auch andere an diesem zweifelhaften Gedenkstein gestört...)
Der Ehrenhain ist nur über einen sehr schmalen
Weg zu erreichen. Gesine macht sich Sorgen um Tinko, der den Bus über diesen schmalen Weg jongliert.
Doch er schafft es ohne große Probleme. Wir bringen die Gedenktafeln, nachdem Joseppe mit der
Motorsäge einige Äste abgeschnitten hat, an den Bäumen an.


Jordi liest die Namen der Spanienkämpfer vor und
erzählt etwas über das Schicksale dieser Menschen. Joseppe will, dass wir noch ein Lied singen, wir
singen zwei.

Am Vormittag haben wir eine Stadtführung durch
La Fatarella bekommen. Die Besonderheit ist die Bauweise. Die Natursteine werden ohne Mörtel
aufeinander geschichtet, das sieht sehr gut aus. In der Stadt wurde viel gemacht. Viele Häuser
wurden denkmalgerecht restauriert. Das Schmuckstück ist das Rathaus. Auf dem Weg durch die
In Corbera wieder angekommen, empfängt uns der Bürgermeister im Rathaus. Gesine trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Wir bekommen Pins und Gesine ein Buch über die Stadt.
Das Abendbrot ist besser als am Vortag. Wir schauen uns nach dem Essen das Theaterstück „Woran ich glaube“ an. Anika spielt die Lehrerin Rühle. Danach geht es zum Konzert.