Mittwoch, 4. April
Das Rockkonzert der Gruppe „Gra Fort“ fand doch
nicht im Freien, sondern in einer kleinen Kneipe statt. Die Band hatte eine große Anlage aufgebaut,
obwohl es wohl auch ganz ohne Verstärker gegangen wäre. Der Bandleader ist ca.

Ines war als blondes Mädchen sehr gefragt. Tinko musste den großen Bruder spielen und sie vor freundlichen Übergriffen beschützen. Ines hat es wohl gefallen. Nicole klagte am nächsten Morgen über den letzten Tequilla, der ihr wohl nicht wirklich bekommen war.
Das Bürgerkriegsmuseum von Corbera liegt nur

Es sind über
Auf unsere Bitte hin, zeigt uns der
Museumsdirektor die alten Schützengräben der Republikaner. Er schließt einfach das Museum ab und wir
fahren zu den Schützengräben. Die sehen aus wie gut gemauerte Keller. Wir klettern auch in Höhlen,
die von den Republikanern als Unterstand und Schutz genutzt wurden.
Casim schlüpft in
jeden engen Tunnel und kommt nach wenigen Minuten an einer anderen Stelle wieder raus gesprungen.
Casim geht nie einfach gerade aus. Er springt, klettert, ist oben und unten – unglaublich.
Das Picknick findet wegen schlechten Wetters in der Wohnung der Jungs statt. Wir haben so gut gegessen und sind so müde, dass Gesine Mittagsschlaf anordnet. Die Jugend ist begeistert.
Am Nachmittag schauen wir uns die zerbombte Altstadt an. Corbera lag zwischen den Fronten. Es wurde von der Legion Condor vollständig zerbombt. In der Kirche hängt eine alte Fliegerbombe. Die Glocke wurde während des Krieges eingeschmolzen. Pepe hat die Altstadt in seiner Zeit als Bürgermeister wieder frei gelegt. Franco wollte die Altstadt in Vergessenheit geraten lassen. Er ließ Erde aufschütten und Pinien pflanzen und überließ die Altstadt dem Verfall. Pepe hat die Altstadt als Mahnmal herrichten lassen. Ein Alphabet führt durch die Stadt. Künstler haben zu jedem Buchstaben einen lyrischen Text geschrieben, die nur schwer zu übersetzen sind. Es geht um die Spanische Republik, Corbera und den Krieg.






Nach dem Abendbrot sehen wir einen Film über den
Jordi erzählt mir, dass Zapatero, der Ministerpräsident Spaniens, ein sehr gutes Verhältnis zu den Interbrigadisten hat. Sein Großvater stand auf der Seite der Republik. Philip Gonzales Vater war wohl bei den Franquisten.