Wir danken allen Spendern für Ihre großzügige Unterstützung. Dank Ihrer/Eurer Hilfe haben wir über den Verein Zivilcourage vereint e.V. 3188, 97 Euro zusammengetragen. Den verbleibenden Betrag zu 3300,- Euro hat die Vereinsvorsitzende Dr. Gesine Lötzsch übernommen.
Am 29.
März 2010 hat Gesine Lötzsch am den Betrag dem Bezirksamt übergeben:
Die
feierliche Einweihung der Gedenkstele findet am 7. Mai 12.00 Uhr auf dem
Nöldnerplatz statt. Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme:

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Berlin, den 20. April 2009
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
im Jahr 2006 wurde auf der Zukunftskonferenz im Weitlingkiez gefragt, warum der Nöldnerplatz eigentlich so heißt und warum es keinen Hinweis auf den Namensgeber Erwin Nöldner gibt. Viele wissen heute nicht mehr, dass Erwin Nöldner ein aktiver Kommunist und Antifaschist war und im Juli 1944 von den Nazis umgebracht wurde. Erwin Nöldner hat hier in Lichtenberg in der Türrschmidtstraße gewohnt und war u. a. Mitglied bei Sparta Sportliche Vereinigung (heute SV Sparta Lichtenberg 1911). Die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg ersuchte daher das Bezirksamt auf Initiative der Fraktion DIE LINKE, im Rahmen der Neugestaltung des Nöldnerplatzes den Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime eben dort öffentlich zu würdigen. Dies sollte mit einer Tafel oder einem Gedenkstein geschehen. Der Textvorschlag des Lichtenberger Kulturausschusses lautet:
„Dieser Platz wurde am 31.7.1947 in Erinnerung an den Antifaschisten Erwin Nöldner in Nöldnerplatz benannt. Nöldner, Erwin, * 29.4.1913 Berlin-Lichtenberg, † 6.11.1944 Brandenburg, Schlosser, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Er war Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes und der KPD. 1935 wurde er erstmals verhaftet, verbüßte eine mehrjährige Zuchthausstrafe. Nach seiner Freilassung 1938 arbeitete er in einem Weißenseer Betrieb. Im Zweiten Weltkrieg fand er Verbindung zur Widerstandsgruppe um Anton Saefkow. Im Juli 1944 wurde Nöldner erneut verhaftet, zum Tode verurteilt und in Brandenburg hingerichtet. Er wohnte in Lichtenberg in der Türrschmidtstraße und war u. a. Mitglied bei Sparta Sportliche Vereinigung (heute SV Sparta Lichtenberg 1911).“
Wir, d.h. der Verein „Zivilcourage vereint e.V.“, haben dieses Anliegen aufgegriffen und rufen zu einer Spendensammlung für eine Gedenktafel für Erwin Nöldner auf. Wir halten es für wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wohnumfeld das Andenken an Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime wach halten und damit rechtsextremen Kräften entgegenwirken, die deren Ermordung auch heute noch zu legitimieren versuchen.
Wir wollen mit einer durch Spenden finanzierten Tafel an den Antifaschisten Erwin Nöldner erinnern und so auch das Gedenktafelprogramm des Bezirksamtes Lichtenberg unterstützen.
Erinnern statt Vergessen! Eine Gedenktafel für Erwin Nöldner. Bitte spenden Sie für diesen guten Zweck auf folgendes Konto:
Kontoinhaber: Zivilcourage vereint e.V. Kontonummer: 1113141 Bankleitzahl: 100 701 24 Kreditinstitut: Deutsche Bank Verwendungszweck: Gedenktafel Erwin Nöldner
Sollten mehr Spenden als benötigt eingehen, so werden diese zur Unterstützung des Gedenkens an jene, die aktiv gegen den Faschismus gekämpft haben, eingesetzt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung Dr. Gesine Lötzsch, Vereinsvorsitzende
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